Der Short Race Cup 2010
geschrieben von [MHL]thedome90
Der SRC in Whistler Mountain war das Highlight des Wochenendes.
Die Gruppenrennen wurden im K.O. Modus ausgefahren und sorgten so für erhöhte Spannung.
Konnte Berlin seine Top-Form auch im Short Race Cup beweisen? Machte sich das Fehlen von JK66 und mastkalb (beide in Österreich bei einem SC:10-Turnier) bemerkbar?
Berlin bekam es in der ersten Runde mit Rheinland-Pfalz zu tun. Das Team aus Rheinland-Pfalz fährt in der Liga eher im unteren Mittelfeld mit und war deshalb krasser Außenseiter.
Baden-Württemberg (2. in der Bundesliga) war in Brandenburg zu Gast. Auch hier waren die Rollen klar verteilt: B-W war der Favorit und Brandenburg der Außenseiter.
Bayern war beim Tabellenletzten der Bundesliga (Sachsen-Anhalt) zu Gast.
Die weiteren Duelle (um 20 Uhr):
Schleswig-Holstein vs. Niedersachsen
Sachsen vs. Hessen
Nordrhein-Westfalen vs. Mecklenburg Vorpommern
Thüringen erhielt das Freilos und musste bis um 20:30 Uhr warten, erst dann war klar wer der Gegner sein würde.
Im Großen und Ganzen verlief die Vorrunde, wie man es sich denken konnte:
Berlin besiegte Rheinland-Pfalz, obwohl einige der Berliner Top-Fahrer fehlten und sie auch eine Strafzeit bekamen, da sich nur noch 4 Berliner zum Rennen einfanden.
Baden-Württemberg schlug Brandenburg (2 Strafzeiten) eindeutig und zog ebenso wie Bayern, die sich gegen Sachsen-Anhalt (1 Strafzeit) durchsetzten, ins Viertelfinale ein.
Das Rennen der Kellerkinder gewann Niedersachsen vor Schleswig-Holstein (2 Strafzeiten).
Im Duell zwischen Sachsen und Hessen behielt der Hausherr die Oberhand und zeigte den Hessen ihre Grenzen auf. Dennoch sicherte sich Hessen die 2. schnellste Verliererzeit und war somit Gegner der Thüringer.
Das spannendste Rennen der Vorrunde boten Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern. Bis zu Letzt war nicht klar, welches der beiden Teams direkt weiterkam und welches als „Lucky Loser“ in das Viertelfinale einzog. Zunächst schien es so, als ob NRW als Sieger hervorging, doch kurz vor Ende des Rennens zeigten die Fahrer aus Mecklenburg-Vorpommern wo die schnellste Linie ins Ziel ist und sicherten sich letzten Endes den Sieg. Die beiden Teams trennten in der Endabrechnung nur 72/1000 voneinander!
Am 2. Rennen des Abends trat das Team aus Thüringen gegen Hessen an. Hessen, 2. Schnellstes Verliererteam, gewann dieses Rennen kampflos, da Thüringen kein Gruppenrennen anlegte und somit 5 Strafzeiten kassierte. Hessen hingegen verbesserte sogar noch seine Durchschnittszeit.
Die Auslosung für den 2. Tag brachte den Favoriten das Heimrecht und vermeintlich leichte Gegner.
Das spannendste Duell konnte wohl Bayern gegen Nordrhein-Westfalen werden, da sich beide Teams in der Vorrunde nicht viel Zeit abnahmen (1/10 war Bayern vor NRW).
Das Team aus Baden-Württemberg „gewann“ die Vorrunde ganz souverän und ging als klarer Favorit ins Rennen gegen Mecklenburg-Vorpommern.
Beim Duell zwischen Berlin und Hessen gab es nach der Vorrunde (k)einen klaren Favorit. Berlin, Tabellenführer der Bundesliga, verfügt über sehr viele gute Fahrer, aber dennoch hätten sie am Vorabend mit 3/10 Sekunden gegen das Team aus Hessen verloren.
Die letzte Begegnung die gelost wurde (ein großen Dank an dieser Stelle an Thoda04 und seine super Auslosung), war das Rennen zwischen Sachsen und Niedersachsen. Hier waren die Rollen auch wieder klar verteilt: Sachsen der Favorit und Niedersachsen der Außenseiter.
Am Ende der Viertelfinalläufe standen die „großen“ Favoriten als Sieger fest. Bayern distanzierte NRW auf gute eine halbe Sekunde. Auch Baden-Württemberg ließ gegen Mecklenburg-Vorpommern keine Zweifel über den Sieger aufkommen und setzte sich ebenfalls mit 5/10 Sekunden Vorsprung durch.
Schlimmer erwischten es Hessen und Niedersachsen, sie bekamen rund 1,2 Sekunden von ihren Gegnern Berlin respektive Sachsen auferlegt.
Anders als in anderen Pokalwettbewerben setzten sich hier die Favoriten durch, so dass im Halbfinale die Topteams der Bundesliga gegeneinander antreten.
Berlin entkam dem Spitzenduell mit Baden-Württemberg (vorerst) und bekam es mit Bayern zu tun.
Sachsen musste so zwangsläufig gegen Baden-Württemberg antreten.
Die Halbfinalläufe konnten kaum spannender sein.
Berlin musste sich steigern, da es im Halbfinale die langsamste Zeit aller 4 Sieger hatte aber Bayern dachte nicht ansatzweiße daran den Sieg freiwillig herzu schenken. Die Rückkehr von mastkalb bei den Berlinern sorgte dann für die Entscheidung: 5 Minuten vor dem Ende setzte sich Berlin vor Bayern und wich nicht mehr vom Siegerpodest.
Beim 2. Rennen verlief alles etwas entspannter, Baden-Württemberg setzte sich früh im Rennen nach vorne und behielt die Führung auch inne. Sachsen konnte zwar die eigene Zeit aus der Vorrunde unterbieten aber nicht die aus dem Viertelfinale. Baden-Württemberg hingegen gelang es erneut sich zu steigern und so verwiesen sie die Sachsen auf den Verliererplatz.
Das kleine Finale bestritten Sachsen und Bayern.
Die Bayern hatten aber schon abgeschlossen mit dem SRC und so kamen 2 Strafzeiten zustande, die den Sachsen in die Karten spielten. Somit erreichte das Team aus Sachsen den 3. Rang.
4. wurde das Team aus Bayern.
Das Traumfinale zwischen Baden-Württemberg und Berlin war Realität geworden.
Die 2 besten Teams der Bundesliga standen sich nun auch im
„Whistler Mountain Short Race Cup gegenüber“.
Nach den Ergebnissen aller Runden ging BWÜ als Favorit ins Rennen, da sie bisher in jeder Runde um einiges schneller waren als die Berliner.
Dieser Trend setzte sich auch im Finale fort. Berlin kämpfte sich zwar immer wieder näher an Baden-Württemberg heran, schaffte es aber nie an ihnen vorbeizugehen. Auch die Rückkehr von mastkalb, konnte den Sieg von Baden-Württemberg nicht verhindern.
1. Baden-Württemberg
2. Berlin
3. Sachsen
4. Bayern
Wie gewohnt die Tabelle nochmal als Grafik
Aktualisiert (Montag, den 08. Februar 2010 um 22:22 Uhr)





































































