Die Offline - WM der SC10
Wie versprochen, einige Impressionen von der Offline-WM bei der Ski-Challenge 2010.
Am Freitag, den 05.02.2010 ging es für uns (Mastkalb und jk66) los, erst einmal zum Flughafen und danach ab nach Österreich. In Klagenfurt wartet schon das Shuttle auf uns und es ging sofort weiter ins Cube Hotel Nassfeld/Hermagor.
Dort angekommen haben wir eingecheckt und wie es sich für ordentliche Flachländer gehört, die Berge bestaunt. Im Normalfall hätten wir auch den vielen Schnee bestaunt, aber damit waren wir ja diesen Winter auch reichlich gesegnet.
Wir verlebten einen tollen Abend mit den Jungs von Nexxter.com und Wagner-Pizza, bei zünftiger Hüttengaudi (ich glaube so heißt das :-) ).
Irgendwann trafen dann auch die anderen Mitstreiter des deutschen Teams (el Jabato und Yono). Nach einem gemeinsamen Bier, vielleicht waren es auch 2 oder3, ging es dann ab aufs Zimmer.
Am Samstag, war nach einem guten Frühstück, trainieren angesagt. Ich bin dann ein paar mal runter gefahrenn um wieder ein Gefühl von Beaver Creek zu bekommen und das Mastkalb hat auch ein paar mal 3er Abfahrten probiert. Ich bin ja eigentlich der Typ, der immer erst 20-30 Abfahrten braucht um halbwegs wieder ein Gefühl für die Strecke zu bekommen, hab es aber im Training geschafft, mehrere Abfahrten hintereinander ins Ziel zu bringen, mit bescheidenen Zeiten....
Bei Mastkalb sah es, bis auf Bormio, ganz gut aus. Beaver hat er nicht trainiert, da wir dachten, Beaver wäre nur beim Wildcard dran.... dumm gelaufen :-).
Ab 15:00 Uhr startete, im Foyer des Hotels, das Wildcard-Turnier. Irgendwann sind wir auch dazu gestoßen und ich habe mein Glück probiert, von drei Fahrten habe ich eine ins Ziel gebracht und hatte mit einer 1.57:3xx natürlich keine Chance auf das Weiterkommen. Es ist dann doch was Anderes, in seinem Zimmer zu sitzen und zu fahren oder vor Publikum. Die Scheinwerfer sind warm, einer schaut dir über die Schulter und die Fahrt gibt es auch auf der Leinwand, sehr peinlich :-).
In der Zwischenzeit hat man dann auch das ein oder andere bekannte Gesicht gesehen und in der übergroßen Mehrzahl sind die SC-Pro´s alles super freundliche, lustige und nicht eingebildete Typen. Das Foyer füllte sich auch immer mehr, viele Nationencup-Fahrer und endlich war ich nicht mehr der einzigste „Opa“ im Foyer :-) .
Es ging schon beim Wildcard ordentlich zur Sache und des Öfteren ging ein Raunen durchs Foyer, wenn einer eine super Zeit ins Ziel gebracht hat, oder eben nicht.
Ein paar Bier und ein paar Piccolinis später, war dann auch das Wildcard-Turnier überstanden.
In trauter Gemeinsamkeit, unabhängig von Nationalität und Team-Zugehörigkeit, feierten wir den Einzug der Teilnehmer und freuten uns, dass es endlich los ging.
Den Turnierverlauf haben sicherlich viele beim LiveStream des ORF verfolgt. Wir fieberten mit den meisten Kandidaten und im Vorlauf konnten sich auch fast alle Favoriten durchsetzen.
Schon im Vorlauf zeigte sich, wer der eigentliche Star des Abends werden würde, aber als AlenZO dann im Viertelfinale Josepe20 das Nachsehen gab...
Auch bei den anderen Viertelfinales gab es dicke Überraschungen, das deutsche Duell entschied Yono aber souverän für sich.
Die Eltern von AlenZO wurden immer aufgeregter, bei einer seiner vielen Zigaretten, erzählte mir der Papa, dass AlenZO auf einem alten PC alle 2 Tage 2-3 Stunden fahren darf. Um so größer wurde mein Respekt vor der Leistung dieses Knirpses.
Die Semifinals waren auch total packend und es ging des Öfteren ein Raunen durch die Menge.
Das Finale bestritten Yono und AlenZO, welches Yono dann für sich entschied.
Glückwunsch an dieser Stelle an den Sieger, aber ganz ehrlich hätte ich persönlich es AlenZO gegönnt.
Aber ein deutscher Sieger ist auch was Tolles.
Aktualisiert (Montag, den 08. Februar 2010 um 22:20 Uhr)







